Kosten pro Klick (CPC)
Kurzdefinition
Kosten pro Klick (CPC) zeigen den durchschnittlichen Betrag, der für jeden Klick auf eine Anzeige bezahlt wird.
Der CPC ergibt sich aus dem gesamten Werbebudget geteilt durch die Zahl der Klicks. Auf Plattformen wie Google Ads und Meta wird er über eine Auktion bestimmt und steigt bei stark umkämpften Keywords und Zielgruppen. In Phasen erhöhter Nachfrage, etwa zum Jahreswechsel oder während einer Kampagne, kann der Preis für dasselbe Keyword spürbar steigen.
Qualitätsfaktor, Anzeigenrelevanz und erwartete Klickrate wirken sich direkt auf den CPC aus; eine relevantere Anzeige kann bei gleichem Budget mehr Klicks zu einem niedrigeren CPC bringen. Deshalb wird der CPC nie isoliert betrachtet, sondern zusammen mit den daraus entstehenden Conversions. Den CPC einer Kampagne dauerhaft zu senken gelingt eher durch bessere Anzeigentexte und ein schärferes Targeting als durch ein niedrigeres Gebot.
Ein niedriger CPC bedeutet nicht automatisch ein gutes Ergebnis; billiger Traffic kann auch unpassender Traffic sein. Erst gemeinsam mit der Rendite der Werbeausgaben ergibt sich das vollständige Bild. Bei der Budgetplanung wird der erwartete CPC am aktuellen Wettbewerbsniveau ausgerichtet, nicht an alten Daten.
Warum es wichtig ist
Der CPC bestimmt, wie schnell ein Werbebudget aufgebraucht wird; ein hoher CPC bei niedriger Konversion bedeutet, dass das Budget aufgebraucht ist, bevor es die richtige Zielgruppe erreicht. Er ist ein früher Indikator für die Kampagneneinstellungen.
Beispielszenario
Als ein Hersteller von Arbeitskleidung von einem allgemeinen Keyword zu einer engeren Formulierung wechselte, sanken die Kosten pro Klick, und die eingehenden Anfragen wurden deutlich qualifizierter.
