In-App-Kauf
Kurzdefinition
Ein In-App-Kauf ist der Kauf einer Zusatzfunktion oder eines Abonnements in einer App über das Zahlungssystem von App Store oder Google Play.
Startet jemand innerhalb der App ein Abonnement oder schaltet eine zusätzliche Funktion frei, läuft die Zahlung vollständig über die eigene Infrastruktur des Stores; der Store behält davon eine festgelegte Provision ein und setzt dabei seine eigenen Regeln durch.
Sie begegnen ihm bei abonnementbasierten Apps, virtuellen Gegenständen in Spielen und gesperrten Premium-Funktionen; der Verkauf eines physischen Produkts fällt meist nicht darunter und kann über eine externe Zahlungsmethode abgewickelt werden.
Er wird häufig mit einer externen Web-Zahlung außerhalb der App verwechselt. In manchen Kategorien erlauben die Stores mittlerweile externe Zahlungslinks, und die Regeln ändern sich je nach Region immer noch spürbar weiter; im Jahr 2026 bieten beide Stores abhängig von der jeweiligen Region unterschiedliche Provisionen und Zahlungsoptionen an.
Ein häufiger Fehler ist die Annahme, der in manchen Kategorien erlaubte externe Zahlungslink gelte für sämtliche digitalen Inhalte. Bei rein digitalen Gütern wie In-Game-Objekten oder einer Premium-Funktion ist eine Zahlung außerhalb des Store-Systems in der Regel weiterhin untersagt; wird dieser Unterschied übersehen, führt das im Prüfprozess zur Ablehnung der App oder später zu ihrer Entfernung aus dem Store.
Warum es wichtig ist
Wer die Regeln für In-App-Käufe falsch anwendet, riskiert eine Ablehnung im Store oder sogar die Entfernung einer bestehenden App. Richtig eingerichtet sorgt er dagegen für wiederkehrende Einnahmen und macht den Zahlungsvorgang für die Nutzerin oder den Nutzer spürbar reibungsloser.
Beispielszenario
In der App einer Spa-Kette wird bevorzugte Terminvergabe als In-App-Kauf angeboten; die Zahlung läuft über das Store-Konto, ohne dass die Kartendaten erneut eingegeben werden müssen.
