Marketing

Conversion-Tracking

Kurzdefinition

Conversion-Tracking erfasst, über welchen Kanal ein Besucher eine gewünschte Handlung wie Kauf, Formular oder Anruf abgeschlossen hat.

Ein auf einer Website platzierter Codeschnipsel meldet der jeweiligen Werbeplattform oder dem Analysetool, sobald die gewünschte Handlung erfolgt. Diese Meldung zeigt, welche Anzeige, welches Keyword oder welcher Beitrag sie ausgelöst hat. Wird ein Formular oder eine Checkout-Seite neu gestaltet, muss dieser Code geprüft und angepasst werden.

Tools wie Google Ads, Meta und GA4 benötigen jeweils eine eigene Conversion-Tracking-Einrichtung; ist sie fehlerhaft, wird dieselbe Handlung doppelt oder gar nicht gezählt. Sobald Consent Mode greift, werden die Daten von Besuchern, die keine Einwilligung geben, modelliert statt direkt gemessen. Deshalb ist regelmäßiges Testen der Einrichtung der einzige Weg, die Datenqualität zu erhalten.

Ohne Conversion-Tracking sind weder ROAS noch Kosten pro Klick noch Konversionsrate verlässlich; die Kampagnenoptimierung wird zu einer blinden Vermutung.

Warum es wichtig ist

Ohne Conversion-Tracking weiß man, wohin das Werbebudget geflossen ist, aber nicht, was es bewirkt hat. Es ist die grundlegendste Datenquelle für jede Budgetentscheidung.

Beispielszenario

Nachdem ein Anbieter von Umrahfahrten sein Anfrageformular korrekt getaggt hatte, zeigte sich, welche Anzeigengruppe tatsächlich Buchungen brachte, und das Budget wurde entsprechend neu verteilt.

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